unsere Landwirtschaft

Geschichte unseres Bauernhofes in Geltwil, am Osthang des Lindenberges

1965:

Herr Anton Fischer errichtet auf dem, von G. Geisseler, Schürhof, erworbenen 40 Jucharten (14,1 ha) Siedlungsland einen Munimast-Betrieb. Dieser dient der Rindfleisch-Produktion durch die intensive Mast von jährlich etwa 100 Munis. Der neu entstandenen Liegenschaft wird der Name "Sonnhof" gegeben


1981:

Der Sonnhof bekommt mit Herrn Karl Etterlin-Willimann aus Muri, einen neuen Besitzer. Im September 1981 zieht die Tochter Claudia mit Schwiegersohn Willi Strebel-Etterlin auf dem Betrieb ein. Per 1. Jan. 1982 geht das Eigentum an die junge Generation über. Dem Sonnhof wird auch noch etwas Land vom elterlichen Betrieb in Muri zugeteilt.

 

 

 

ab 1982:

Die Betriebsform ist  Munimast  mit angegliederter Futterproduktion. In diesen Jahren befinden sich die Tiere ab 180 kg auf Vollspaltenböden. Die Aufzuchttiere haben gesamtflächig ein Strohbett. Die Futterration besteht anfangs aus Maissilage und Kraftfutter. Nach und nach wird der Mais mit Grassilage und Dürrfutter ergänzt. Durch den Wechsel von Monokultur auf eine geregelte Fruchtfolge steigt auch die Fruchtbarkeit des Bodens und somit  der Ertrag auf der Ackerfläche.

 

1989:

Um genügend Lagerkapazität für die Gülle zu haben, wird in diesem Jahr eine neue Jauchegrube mit Mistplatz realisiert. Mit den Massen L x B x T  von 17.8 x 8.6 x 3.05 Metern entsteht ein Lagervolumen von 467 m3.

Die Realisierung des Baues wird mit der Landw. Baugenossenschaft des Bezirks Muri vorgenommen.


ab 1993:

Die Produktion auf dem Sonnhof wird von konventionell auf IP (später ÖLN genannt) umgestellt. Dadurch muss die Tierzahl etwas reduziert werden und auf dem Feld eine Begrenzung der Maisfläche eingehalten werden. Eine Fruchtfolge mit entsprechenden Anbaupausen hatte ich bereits in den letzten Jahren eingeführt. Die Fütterungsbestandteile werden der neuen Produktionsweise angepasst.

 

 

1994:

Im Sommer sanieren wir den etwa 625 m2 grossen Hausplatz. der Kiesboden, der im Frühling und nach Regen immer grosse Unebenheiten und mehere Tümpel aufwies, wird neu planiert und mit Occ. Verbundsteinen neu hergestellt. Dabei hilft Landwirt M. Kieser und die ganze Familie.

 

 

1995:

Neue Hochsilos für die Maisernte. Weil beim Silierern letzten Herbst der 17 Meter hohe Metallsilo mit 420 m3 Inhalt, in Schieflage geriet, muss er entfernt werden. Die Suche nach Ersatz ist schwierig, weil ein neuer schweizer Holzsilo sehr teuer ist. Schliesslich finde ich einen Occasion  Hegnersilo mit 5m Durchmesser und 14 Meter Höhe. Dazu kaufe ich aus Deutschland einen gleich grossen neuen Uhrle-Silo. Im August werden diese aufgestellt und sind für die neue Ernte betriebsbereit.

1997:

Gebäudeerweiterung für die Tierhaltung  nach der Etho-Verordnung und Label-Produktion AGRINATURA und IP-SUISSE.  Auf Ost- und Westseite des bestehenden Stalles werden ein befestigter Platz mit Öffnung oben und stirnseitig, sowie eine gedeckte Liegehalle für die eingestreute Fläche angebaut.

 

 

 

 

2000:

 

Im Frühling 2000 beginne ich eine Nebenerwerbsbeschäftigung. Als neuer Leiter der aarg. Direktzahlungskontrollen erhalte ich eine 70 prozentige Anstellung. Zuerst beim Kanton später bei der Agricon GmbH. Um die Arbeiten auf dem Bauernhof weiterhin zu bewältigen, wird die Aufzucht der Tiere nicht mehr selbst gemacht und die Mastmunis als Fresser/Remonten zugekauft. Auch die vorherige Tätigkeit als Gemeindeammann während 15 Jahren wird demissioniert. So gelingt es, die Munimast und den Ackerbau weiterhin ohne Angestellte zu bewirtschaften.

 

2002:

 

Weil in den Wohnräumen auf der Ostseite die Temperatur,vor allem bei Biswindlage, deutlich tiefer sind als in den übrigen Zimmern und der Luftzug von aussen stets fühlbar ist, entschliessen wir uns die Ostseite des Wohnhauses zu sanieren. Die alte Holzverkleidung wird entfernt und durch Eternitplatten ersetzt. Vor allem wird die Isolation erneuert. Auch die Fenster werden bei dieser Gelegenheit ausgewechselt.

 

 

 

2006:

 

Im Munimaststall wird der Spaltenboden immer brüchiger. Zum Teil hangen die Doppelspälten aus Beton durch. Der Boden muss im ganzen Stall (Fressplatz) erneuert werden.

 

 

 

 

2009 Frühling:

 

An schöner Lage im Garten erstellen wir ein Gartenhäuschen, das wir als Occassion gekauft haben.

 

 

 

 

 

2009 Spätsommer:

 

Küchenrenovation. Endlich wird die 45-jährige Küche gründlich restauriert. Küchenboden und die Decke werden neu gemacht. Der Boden bekommt eine elektrische Bodenheizung und neue Steinplatten und die Decke wird heruntergehängt und mit Spotlämpchen versehen. Dann wird eine neue Küche mit Kochinsel, verschiedenen Elektrolux-Geräten, praktische Schränke und vielen Schubladen von der Schreinerei Ruepp, Sarmenstorf montiert. Ein neuer, runder Eckbank mit ausziehbarem Tisch bildet den Ess- und Aufenthaltsteil.

 

 

 

2012:

In diesem Jahr wird die Munimast auf dem Sonnhof aufgelöst.. Der Stall wird an Felix Näf vermietet, der das Gebäude für Kaninchenhaltung umbaut. Dabei werden die Abschrankungen entfernt , der Boden mit Gummimatten abgedeckt und einige Reparaturen am Gebäude vorgenommen und dann Einrichtungen für eine BTS konforme Kaninchenhaltung montiert. Während bereits im Juli die ersten Zuchtkaninchen ihr neues zu Hause beziehen, werden Ende September die letzten Simmenthaler-Mastbullen verkauft.

 

 

 

2015:

 

Um das Wohnhaus besser zu nutzen, haben Claudia und ich beschlossen den Elternteil ind der grossen Wohnung in eine Einliegerwohnung umzugestalten. Dazu wird innen das Treppenhaus umgewandelt und aussen an der Westfassade der Balkon durch eine Zugangstreppe ersetzt.

Die Einliegerwohnung erhält eine neue Küche und ein Badzimmer. Bei dieser Gelegenheit wird auch gleich dieser Teil der Aussenwand neu isoliert und mit einer neuen Fassade versehen.


2018:

 

Die Sanierung der Autogarage ist dringend notwendig, da die Decke durchhängt und ein Gefahrenrisiko in sich birgt. Eine genaue Betrachtung zeigt, dass im Dachstuhl einige Bälken aus den Trägern gerissen sind und die Konstruktion dringend verstärkt werden muss.

Die Sanierung bedeutet somit: Verstärkung des Dachstuhls, neues Eternitdach, neue Isolation, neue feuerfeste Decke und neue Garagetore.

 


Betriebsfläche mit allen Bewirtschaftungsparzellen

So findet man uns

 

    Sonnhof 81

   5637 Geltwil

 

    056 664 36 19

    076 564 52 57